Das Zentrum für Augenheilkunde Duisburg informiert zum Thema


Alterssichtigkeit

Veränderung in der Augenlinse

Die Alterssichtigkeit stellt eine Veränderung in der Augenlinse dar, die jeden Menschen betrifft. Durch das stete Zellwachstum verhärtet sich die Linse und es kommt zu einem Akkomodationsverlust. Diesen bemerkt der Normalsichtige in dem Moment, in dem die Arme nicht mehr lang genug sind um zu lesen. Der Weitsichtige benötigt das Gleitsichtglas und der Kurzsichtige ertappt sich dabei die Brille beim Lesen immer häufiger abzusetzen oder schwenkt auch auf ein Gleitsichtglas über. Seit etlichen Jahren bemühen sich verschiedene Forschungsgruppen darum eine Lösung abseits der Brille oder der multifokalen Kontaktlinse zu finden.

Am Zentrum für Augenheilkunde haben wir über Jahre hinweg bis heute uns an wissenschaftlichen Studien zur Behandlung der Alterssichtigkeit beteiligt. Als Resümee für uns sehen wir in Summe als einzige langfristige Behandlungsstrategie den Austausch der eigenen Linse in Form einer Katarakt- oder Clear-Lens-Exchange. Die am Markt angebotenen Laserverfahren in der Hornhaut oder die zu implantierenden Kontaktlinsen oder Blenden in der Hornhaut wirken nur so lange ausreichend, bis der Verlust der Akkommodation weiter voranschreitet.
Die von uns über Jahre hinweg mit betreute Studie zu intraokularen Linsen hat die langfristigen besten Ergebnisse erzielen können. Dies spricht jedoch keineswegs gegen die Durchführung anderer Verfahren, da die Behandlung immer nach individuellen Lösungen sich richten muss.

Von daher kann man unter Berücksichtigung und Einhaltung der zahlreichen Einschlußkriterien die eine multi-oder trifokale Linse mit sich bringt, eine langfristige weitestgehende Brillenunabhängigkeit erzielen, so in Zukunft keine Erkrankungen am Auge eintreten.


Behandlungsmöglichkeiten der Alterssichtigkeit

Die Implantations- und Linsenchirurgie

Die Linsenchirurgie hat im Bereich der Refraktiven Chirurgie immer größere Bedeutung erlangt. Bei den umfangreichen Voruntersuchungen kann sich schon zeigen, dass eine Laseroperation nicht immer möglich ist. Da die Linsenchirurgie aber vergleichbare sehr gute Ergebnisse erzielen kann, ist sie unverzichtbar im Bereich der Refraktiven Chirurgie. Mithilfe von Linsen, die in Ihr Auge hineinoperiert werden, lassen sich alle Formen der Fehlsichtigkeit zwischen +25,0 dpt. und – 40,0 dpt. behandeln.

Zur optimalen Versorgung werden bei uns nach individueller Beratung und Indikationsstellung alle zur Verfügung stehenden Linsentypen in Erwägung gezogen. Je nach Linsentyp ergeben sich unterschiedliche Schnittweiten bei der Operation. Die Schnittweite bei einer Kataraktoperation liegt zwischen 1,5mm und 3,2 mm je nach berechnetem Linsentyp, sodass alle Operationen mit Kleinstschnitttechnik durchgeführt werden.

    Indikationen:

    • Weitsichtigkeit+ 0,5 bis + 25 Dioptrien
    • Kurzsichtigkeit – 0,5 bis - 40 Dioptrien
    • Verkrümmungen bis 12 Dioptrien

    Intraokulare Linsen:

    • für den katarakt- oder refraktivchirurgischen Bereich
    • multifokale Linsen
    • asphärische Linsen
    • trifokale Linsen
    • Linsen mit verschieden großen optischen Zonen

    Für den refraktivchirurgischen Bereich:

    • Artisan - Verisyse Linsen als Vorderkammerimplantation
    • Implantierbare Kontaktlinsen hinter der Iris unterschiedlicher Hersteller

    Ob dabei die eigene Linse, wie bei einer Grauen-Star-Operation entfernt wird oder eine Linse zusätzlich in das Auge eingepflanzt wird, entscheidet sich anhand einer eingehenden Untersuchung.

    Bei der Entfernung der eigenen Linse, bei Anzeichen eines grauen Stars, können auch spezielle Linsen implantiert werden, sodass Sie nach dieser Operation in den meisten Fällen weder Fern- noch Lesebrille benötigen. Teilweise ist hierzu ein so genanntes Bioptics-Verfahren notwendig, bei dem Linsen und Laserchirurgie kombiniert angewendet werden.

    Eine Linsenimplantation kann somit als einziges Verfahren, als Alternative zur Laserbehandlung oder als Kombination zur Laserbehandlung zur Anwendung kommen. Das Risiko einer solchen Operation ist als gering einzustufen, da die möglichen Komplikationen sehr gut zu beherrschen sind.

    Dr. Mark Tomalla hat alle Zertifizierungen zur Linsenimplantation erlangt und bietet alle Operationsverfahren an.


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    im EK Niederrhein

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    Tel.: (0203) 508-1711

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